NRW – WEA: Körperverletzung durch Beschallung mit Infra- und Körperschall im Münsterland

Schlafentzug – Übelkeit – Herzrasen – Bluthochdruck – Beeinträchtigung der Füße, des Magens und des Brustkorbs durch Vibrationen (Abrechnungsziffer T 75.2)
Landkreis Münster, NRW

Energieoption auf Kosten der Gesundheit

Erfahrungsbericht einer WEA-Geschädigten aus dem Münsterland in NRW

Seit 1989 lebte ich in Ruhe in Haltern am See. Im Jan. 17 wurden 9 Windkrafträder am Stadtrand zwischen Haltern und Dülmen in Betrieb genommen.
Tieffrequente Bassgeräusche in Kombination mit Decken-Vibrationen, die auf die gesamte Wohnung ausstrahlten und besonders auf Sitzmöbeln und im Bett ihre negativen Wirkungen haben, machen mich seitdem krank.
Über Füße und Magen bis in die Brust verursachen Vibrationen ein polterndes Herz mit sehr hohen Blutdruckwerten.
Nur mit Vomex und Schlaftabletten komme ich auf 3 h Schlaf.

Vor 5 Tagen bin ich umgezogen nach Marl. Vom Balkon aus sehe ich auf ein Windkraftrad im Ortsteil Polsum. Obwohl es nur ein Rad in der Nähe ist, habe ich die gleichen gesundheitlichen Probleme.

Kann man überhaupt noch irgendwo hinziehen, ohne von den Windkrafträdern verfolgt zu werden?

Ich habe mich von Sachverständigen über die Windkraftanlagen aufklären lassen. Die Gesetze zur Betreibung sind 30 Jahre alt (Anm. der Red: gemeint sind die TA Lärm und Deutschen Industrienormen / DIN) und die Betreiber selbst genehmigen sich ihre Anlagen (Anm. der Red.: gemeint sind die von den Betreibern mit Antrag auf Genehmigung vorgelegten Prognoseberechnungen und “Gutachten”, die von Akustikern durchgeführt werden, die ihr Geld mit Aufträgen der Windkraftlobby verdienen und die dann von den Genehmigungsbehörden durchgewunken werden).

Der Bürgermeister von Haltern konnte keinen Einfluß auf die Standorte am Stadtgebiet nehmen, da dies überregional bestimmt wurde.
(Anm. der Red.: Eins der typischen Totschlagargumente, die von der Eigenverantwortung ablenken sollen, obwohl es immer Möglichkeiten gibt, zumindest die Standorte und Größen der WEA zu beeinflussen z.B. durch Flächennutzungs- und Bebauungspläne)

Inzwischen bin ich der Meinung, daß der Gesetzgeber Körperverletzung an seinen Bürgern betreibt, wenn man die Räder nicht mindestens 10 km von den nächsten Häusern genehmigt.
Der Gesetzgeber sollte nach Dänemark schauen. Dort werden wegen der schlechten Erfahrungen nur noch Windkrafträder im Meer zugelassen und nicht mehr auf dem Festland.
Ich würde mich gern einer ‘kampfbereiten’ Gruppe anschließen, solange ich noch kann.

Mit Dank für den Erfahrungsbericht an VB!
! Bitte an die Autorin des Erfahrungsberichtes um dringende Rückmeldung an die Redaktion über jutta.reichardt@windwahn.com !

BW – Seit 10 Monaten lebt eine Familie aus dem Schuttertal neben WEA

Leben auf dem Lande – z.B. das Schuttertal in Baden-Württemberg

Schlaflosigkeit – Kopfschmerzen – Übelkeit – Konzentrationsstörungen – Gereiztheit

Das sind die Kurzzeitsymptome – WEA laufen erst seit Juni 2016.

Fragen Sie mal Mittel- oder Langzeitbetroffene, welche Symptome folgen und zu welchen Konsequenzen dies führen kann…

À propos Impulshaltigkeit!

Siehe Video ab Minute 2:00

Betreiber von WEA leugnen seit Jahrzehnten, die Impulshaltigkeit ihrer Anlagen.
Gemeint sind die besonders lauten Geräusche, die durch Luftdruckänderungen entstehen, wenn die Rotorblätter den Mast passieren, oft beschrieben mit Whoosh-Whoosh, Wuuff-Wuuff oder Wupp-Wupp.
Stets versuchen Windkrafthersteller und Betreiber, die Geräuschentwicklung auf den Hörschall zu reduzieren, indem sie im Beschwerdefall betonen, ihre Anlagen wären “zu laut” und dann signalisieren, man würde die Lautstärke minimieren, was letztlich kostengünstig zu realisieren wäre…
Dieses Ablenkungsmanöver vom Problem “Infraschall”, der durch seine Eigenart und seine Schwere der Auswirkungen auf den Körper besonders gefährlich ist für Mensch und Tier, hin zum etwas harmloseren, weil mit eingeschränkteren Einwirkungen verbundenem Hörschall gehört seit Jahren in die Mottenkiste der Schallegenden.
Bereits vor Jahren wurden diesbezüglich juristische Auseinandersetzungen geführt, die zu Nachtabschaltungen und anderen Betriebseinschränkungen, sowie zu Lärmaufschlägen geführt haben.

Beispiel-Klagen, die seit 2005 liefen und in 2011 und 2012 zu entsprechenden “Impulshaltigkeits-Urteilen” geführt haben finden Sie hier:

Impulshaltigkeit E 101

Was im Land ungezügelter Lobbytatur möglich ist

Perfide Tricks der Umweltministerin können der WK-Lobby künftig die Umgehung der Auflagen ermöglichen

Bemerkenswert hierzu ist auch die Tatsache, dass Frau Umweltministerin Hendricks im Oktober 2016 folgenden Angriff auf die Gesundheit von Anwohnern lärmender Gewerbe startete und damit u.a. die Windkraftlobbyisten begünstigte, indem sie den gerichtlich angeordneten Aufschlag von 3 dB kassierte, den diverse Gerichte in ihren Urteilen zum Lärmschutz für Anwohner von WEA festgelegt hatten.
Wohlgemerkt: 3 dB bedeuten für die Anwohner, dass sie eine Verdoppelung der Lautstärke ertragen müssen!

Zuvor hatte dieselbe Ministerin am 18. Dezember 2015 eine Verwaltungsvorschrift auf den Weg gebracht, um den vorbeugenden Gesundheitsschutz an Stromleitungen durch ein Minimierungsgebot für elektrische und magnetische Felder zum Gesundheitsschutz der Anwohner und zur Akzeptanzsteigerung der Hochspannungstrassen zu maximieren.
Gleiches wird den Anwohnern bei WEA weiterin konsequent verweigert…

Nicht vergessen: Im September wird gewählt!

Das Umweltministerium ist in den Händen der SPD, dazu oft durch Staatssekretäre und anderes Personal mit Parteibuch der GRÜNEN verstärkt.

Die beschriebene mensch- und naturverachtende Politik auch in den Landesministerien, auch im Innenministerium z.B. in SH und NRW sollten auch bei den Landtagswahlen im Mai 2017 bedacht werden!
JR

SH – Fluchtgedanken in Nordfriesland

Nach drei Jahren in nordfriesischer Windwahnregion:

Innere Unruhe – Nervosität – Tagesmüdigkeit – Restless Legs – Tinnitus – Schwindel – Beeinträchtigung von Merkfähigkeit und Konzentration – Erschöpfung

Viva la revolución

Seit 3 Jahren lebe ich in Nordfriesland. Der Ruhe, der Liebe und der Naturverbundenheit wegen zog ich hierher.

Seitdem bin ich nervöser, innerlich rastloser, das ganze Jahr von Tagesmüdigkeit geplagt und abends von den unruhigen Beinen.
Mein Tinnitus schreit mich je nach Windrichtung mal mehr mal weniger laut an, so dass mir mehr oder weniger schwindelig ist.
Meine Merkfähigkeit ließ mich schon befürchten ich sei jetzt dement und konzentrieren kann ich mich nur, wenn ich mich anstrenge, was mich erschöpft.

(c) www.windwahn.com

Da sich diese “wenigen” Symptome mit Symptomen anderer Krankheiten vermischen und vielleicht nicht genau abgrenzen lassen, bin ich verunsichert.
Das macht mich wütend, denn ich fühle mich dem Wahn einiger weniger Menschen ausgeliefert.

Das Haus zu verkaufen bedeutet einen großen Verlust.
Hermann Albers – ein Nachbar aus Simonsberg und Vorstand vom Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist sich da nicht so sicher und irgnoriert solche Belange,
weil er sich ja an Gesetze hält.
Er gibt mir auch kein Geld für das Haus, hat er zumindest gesagt, als ich ihn ansprach.

Woanders verflüchtigen sich die Symptome (z.B. noch an der Ostsee oder auf Fernreisen).
Da geht es mir dann gut.

Verlasse ich jetzt meinen Mann? Ziehe ich woanders alleine hin? Beuge ich mich und gebe auf?
Viva la revolución!
L.I.

NDS – In der Schallhölle Ostfrieslands

Im Artikel “Windige Geschäfte”, FAZ vom 07.10.2017, berichtet Hermann Oldewurtel, Bauunternehmer aus Utgast im Kreis Wittmund von seiner Schallfolter durch 42 WEA.
Sie sind 100m hoch und stehen teilweise nur 550m vom Hof entfernt, andere weiter weg.

Er leidet unter:

  • Brustdruck mit Atemnot
  • Kopfschmerzen und tränende Augen
  • Übelkeit – Schlafstörungen
  • Hautjucken (wird oft auch als Kribbeln auf der Haut oder Ameisenlaufen beschrieben)
  • Herz-Rhythmusstörungen und hohem Blutdruck

Auch dieser Schallbetroffene wird demnächst zum Flüchtling vor der Dauerbeschallung durch WEA, denn er möchte sein Haus und Büro so bald wie möglich verlassen.

Nachbarn bestätigendie unhaltbaren Verhältnisse und Mütter berichten von ihren Kindern, die nachts aufgrund des Brummens und der Vibrationen nicht schlafen können.

Lesen Sie den Artikel von Michael Ashelm (FAZ):

SH – Hörschädigung durch ILFN

Persönliche Erfahrung mit Gehörschäden an WKA in 19jähriger Dauerexposition

1995 – Inbetriebnahme der Windturbinen in 320 – 450 m neben unserem Wohnhaus.

Herbst-Winter 1995-96 – Erste Hör-Probleme:

Rauschen und ein Gefühl von Watte im linken Ohr mit der Folge eingeschränkten Hörens. Medizinische Untersuchung: Keine Infektion, keine Entzündung.
Im Zuge der Blutprobe erstmals festgestellt: stark erhöhte AP-Werte (alkalische Phosphatase).
Die o.g. Probleme hielten 1,5 Jahre an. Sie wurden abgelöst durch zunehmende Tinnitustöne (3 verschiedene: hohes Pfeifen, tieferes Brummen, und nach etwa 8 Jahren,
kam ein ein sog. schlagendes Geräusch hinzu, entsprechend den Impulsen, wenn die Rotorblätter den Mast passieren.
Schwindel und Übelkeit, sowie erhebliche Schlafstörungen begleiteten bereits ab 1996 die Hörprobleme, später kamen steigender Blutdruck, Herzrasen, Brustdruck u hinzu.
Zunehmende Schwirigkeiten im Beruf wegen abnehmender Hörfähigkeit und Verschlimmerung der Schwindelerkrankung.

2006 – Zwangsläufige Aufgabe der freiberuflichen Berufstätigkeiten (Choreografie und Moderation), die eine sehr gute Hörfähigkeit erforderten.
2013 – 2 Hörstürze innerhalb von 5 Wochen, ein dritter 5 Monate später, weitere Abnahme der Hörfähigkeit.
2014 – 4. Hörsturz mit Verlust der Hörfähigkeit im linken Ohr. Verschreibung eines Hörgerätes im Juli.

Während der fast 20jährigen Dauer der Exposition fiel auf, dass sich die o.g. Symptome bei längeren Abwesenheiten vom Wohnort nach mindestens 3 Tagen bis 1 Woche langsam besserten, z.B. Schlafstörungen, Schwindel und Übelkeit.
Andere wie z.B. Brustdruck, Bluthochdruckschwankungen, Herzrasen waren nach 3 Wochen völlig verschwunden. Die Tinnitustöne und die Hör-Probleme bleiben, treten aber etwas in den Hintergrund.

Jutta Reichardt
Neuendorf-Sachsenbande, den 02.10. 2014


Toxikologie-Studie von 2010 mit persönlichen Erfahrungen zur Entwicklung der AP-Werte von 1996 – 2014
Eidesstattliche Erklärung zu Kranheitssymptomen von 1995 – 2012

HE – Beschallung durch WEA belasten die Ohren

Nach Inbetriebnahme von fünf WEA verstärkt der Schalldruck den Tinnitus

Auffälligkeiten auch bei Pferden und der Avifauna (Vögel und Insekten)

Odenwald in Hessen

Tinnitus-Erfahrungsbericht

Ich habe vor ca. 10 Jahren einen Hörsturz erlitten und habe seitdem ein Tinnitusgeräusch, was aber sehr dezent war und nur in Stresszeiten erhöht.

Seitdem fünf Windräder mir gegenau gegenüber errichtet wurden, hat sich der Tinnitus von seiner Qualität her deutlich vergrößert –  er ist lauter, hat auch eine andere Tonlage.
Phasenweise hatte ich beim Schlafen ein rhythmisches, deutliches, sehr unangenehmes Druckgefühl im Ohr/auf dem Trommelfell.

Meine Pferde, die ja ständig von dem Infraschall belästigt werden und nicht ausweichen können, erlebe ich schreckhafter als ich sie von früher her in Erinnerung habe.
Nebenbei beobachte ich, dass Vögel und Insekten deutlich abgenommen haben.

L.G.

Mit Dank nach Hessen für diesen Bericht, der durch viele ähnliche Erfahrungen, die zu uns gelangten und meine persönlichen Erfahrungen mit Hörstürzen, Tinnitus bis zum einseitigem Hörverlust bestätigt wird.
JR

Siehe Hörschädigung durch ILFN und Infraschall: Toxische Wirkung auf das Immunsystem

RP – Seit 2015 sorgen 4 WEA in 3000 m Entfernung für Schallfolter einer Familie

Kreis Trier-Saarburg / Rheinland-Pfalz

Die Tortur begann mit Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Rückenschmerzen, dazu kamen kognitive Ausfallerscheinungen wie Vergeßlichkeit und Konzentrationsprobleme.
Ein Jahr später folgten mit Gereiztheit, Panikattacken, Anpassungsstörung/reaktive Depression und Antriebslosigkeit  Symptome schwerer psychischer Belastungen.
2017, zwei Jahre nach Inbetriebnahme der WEA kamen Albträume und Tinnitus hinzu.
Im Haus wahrnehmbar sind ein Brummton und ein Vibrieren, die sich z.B. je nach Windstärke und Wetterbedingungen verstärken. Schall und Vibrationen versetzen fühlbar jede Zelle im Körper in Schwingungen ohne äußerliches Zittern. Wenn Schlaf möglich ist, fühlt man sich am nächsten Tag, als hätte man nicht geschlafen.
Eine Gewöhnung ist in den letzten Jahren nicht eingetreten, im Gegenteil, die Sensibilisierung gegenüber der Schallbelastung nimmt zu.

Aus Schlafmangel, Anpassungsstörung und kognitive Einschränkungen erwachsen Probleme in Beruf und bei häuslichen Pflichten. Hinzu kommen Existenzängste und die Sorge vor dem Verlust des sozialen Umfeldes, besonders in Bezug auf die beiden Kinder.
An einen Umzug in eine von Schall unbelastete Umgebung ist aus finanziellen Gründen nicht zu denken.

Zwei weitere Familienmitglieder sind ebenfalls erkrankt, ohne den Brummton wahrzunehmen, reagieren aber seit Inbetriebnahme der WEA mit unterschiedlichen Symptomen im psychischen, sowie im Bereich des Abdomens, dazu Schlafstörungen.

Mit Dank für diesen Erfahrungsbericht an S.D.!

In Anlehnung an die geschilderten Symptome:

Aus eigenen Erfahrungen und in Anbetracht der vielen Aussagen von Schallerkrankten können wir diesen Bericht sehr gut nachvollziehen.
Auch wenn manch einer unserer Leser meinen könnte, dass ein Abstand von WEA zur Wohnbebauung von 3000 m einen ausreichenden Gesundheitsschutz darstelle, dem sei versichert, dass dies nicht der Fall ist. Wir kennen viele Betroffene die über typische Krankheitssymptome klagen, obwohl sie wesentlich weiter als 2000 m von WEAweiter als 2000 m von WEA entfernt leben.

Auch wir haben diese Erfahrung gemacht. Nachdem die 6 WEA in unmittelbarer Nähe zu unserem Wohnhaus (320 – 750m)  zurückgebaut waren, gingen nur die durch Hörschall ausgelösten Belastungen zurück und Krankheitssymptome wurden gemindert (z.B. Bluthochdruck und Einschlafverhalten), nicht aber die durch Infra- und Körperschall ausgelösten, emittiert von mehr als 200 WEA (die meisten 100 – 200m hoch), die sichtbar innerhalb der vergangenen 20 Jahre im Radius von 2,4 bis 15 km um unser Grundstück hinzugebaut wurden (ein Ende ist nicht in Sicht). Diese Symptome, die mit jedem Zubau zunahmen (und zunehmen) treffen nun mit immer stärkerer Wucht auf das Wohnhaus und den Aussenbereich und damit auf unsere Körper und die unserer Tiere. Eine Gewöhnung des Körpers an natürlichen Schall ist selbstverständlich, durch Meeresbrandung oder Windgeräusche wird niemand krank. An pulsierenden Schall ausgelöst durch technische Anlagen kann sich der Körper nicht gewöhnen. (Infraschall unter 20 Hz wirkt über viele Kilometer!)

Langwelliger Schall wie Infraschall unter 20 Hz wirkt über viele Kilometer, ohne dass seine Intensität merklich abnimmt und ist entsprechend auch nachweisbar.
Vibrationen, ausgelöst durch Körperschall, werden über den Boden, je nach Beschaffenheit desselben, ebenfalls sehr weit getragen. Sehr gute Schalleiter sind z.B. felsige Untergründe und wasserführende Schichten. Im Wasser breitet sich der Schall viermal schneller aus, als über die Luft. Die geologische Beschaffenheit der Region und die meteorologischen Daten sind ebenfalls auschlaggebend für die Schallausbreitung und damit für die Einwirkungen in den jeweiligen Wohnungen betroffener.

Insbesondere die ständigen Vibrationen, die den Körper mit allen Organen permanent in Schwingungen versetzen bergen ein großes Gefahrenpotenzial, welches zu wenig Beachtung findet.
Nicht umsonst führt die seit 1980 bis heute intensiv beforschte Vibrationsakustische Erkrankung – VAD – in Portugal seit 2007 zur Berufsunfähigkeitsrente.
Reaktionen der Körperzellen z.B. mit Wandverdickungen von Sehnen, Gefäßen und Herzmuskulatur durch Collagenzunahme (ab Folie 13) aufgrund von Vibrationen sind pathologisch nachgewiesen. Für Schwangere gibt es in den betrieblichen  Arbeitsvorschriften Einschränkungen für der Arbeit an Vibrationen und Infraschall emittierenden Gräten oder in Räumen, die solche Geräte beherbergen.
Die Existenz der Abrechnungsziffer T 75.2 der ICD-10-GM-2017 zeigt, dass Erkrankungen, die durch Vibrationen und durch Infraschall  hervorgerufen werden, wie z.B. Schwindel oder traumatische Vasospasmen existieren und von den Ärzten darüber abgerechnet werden können.

Nach gut zehnjähriger, zunehmender Beschallung durch Hör-, Infra- und Körperschall war mein Immunsystem derart am Ende, dass zu den typischen Immunerkrankungen wie wiederholte Infektionen, auch eine heftige Reaktion auf die ständigen Vibrationen einsetzte. So erlebte ich zunehmend, besonders nachts im Ruhezustand, wenn ich ohnenhin nicht schlafen konnte, weil der Kopf durch die andauernden Immissionen im tieffrequenten und Infraschallbereich im Fluchtmodus war, ein starkes, recht schmerzhaftes Stechen, wie durch dicke Nadeln ausgelöst im Abdomen und dachte mir, dass es sich so anfühlen muss, wenn sich die Zellen verändern. Weitere vier Jahre später kam die Diagnose zu meiner ersten Krebserkrankung (NHL), die bereits innere Organe im Abdomen angegriffen hatte. Auch der zweite Krebs, der etwa 4 Jahre später diagnostiziert wurde, brach im Abdomen aus.
Natürlich bekommt nicht jeder, der ständig beschallt wird Krebs, aber jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass die ständige Belastung des Immunsystems, die bereits mit den ersten Schlafstörungen bis hin zum Schlafentzug über einen längeren Zeitraum beginnt, irgendwann zu schweren und lebensbedrohenden Erkrankungen führen kann.

Da die Diagnose zum Lymphom sich unseres Wissens bereits recht häufig bei Menschen, die ständigen Schallattacken ausgesetzt sind wiederholt (allein in unserer und der Nachbargemeinde kennen wir drei Betroffene, wovon einer bereits gestorben ist), hoffen wir, dass sich im Laufe der Zeit mehr Betroffene melden werden, natürlich auch mit anderen Krebserkrankungen, damit wir eine bessere Datenlage erreichen.
JR

T75
Schäden durch sonstige äußere Ursachen
T75.2    Schäden durch Vibration    Inkl.:    Presslufthammer-SyndromSchwindel durch InfraschallTraumatisches Vasospasmus-Syndrom
http://www.icd-code.de/icd/code/T75.-.html

BB – Der reale Wahnsinn

Die Uckermark, Region Prenzlau, mitlerweile ist durch ständige Verdichtung ein riesen Windfeld entstanden.

30×40 km, 365 tage das 24 Stunden Dauerbeschallung, kein freier Hügel mehr, drehende unruhige Landschaften, des nachts 1000ende rot blinkender Pillone, im Garten ein Güterbahnhof nebenan, im Haus körperlich wahrnehmbares pulsierendes Brummen, Infraschall, Folter, Guantanamo Uckermark, anstieg der psychischen Erkrankungen von 2015/16 laut DAK um 76 %, hohe Krankenstände bei Hermes, Post Lieferanten, die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind enorm.

Nun wird eine weitere Verdichtung angestrebt, von 2,5 Gigawatt auf 25 Gigawatt, während unsere Dörfer verkommen, werden wir noch für kleinste Dienste der Gemeinde geschröpft, Bürgernähe ein Fremdwort.

Von einst 20 Paaren Rotmilan kein einziger mehr, keine Fledermäuse, kein Frosch, Schmetterlinge an einer Hand abzuzählen, uns blüht die totale Vernichtung unseres Lebensraums.
Wallmow in der Uckermark.

SL – Verzweifelte Suche nach Stille

Schallterror von 4 WEA in 6 km Entfernung verursacht Schlafentzug, Kopfschmerzen und andauernden Ohrdruck

Seit der Inbetriebnahme der WEA vor 4 Monaten leiden Mutter und zwei kleine Kinder

Seit ca 4 Monaten stehen bei uns 6 km entfernt 4 Windräder. Ich bekomme seitdem kaum Schlaf, meine Jungs quälen sich nachts mit dem Schlaf (2 Jahre und 4 Jahre), mein kleiner meint immer das Geräusch soll aufhören.
Wir werden wahnsinnig, ich habe nachts ständig Kopfschmerzen und ein Dauerdruck auf den Ohren.

Zur Zeit mache ich mich im Internet auf die Suche nach Stille, also wie ich die Geräusche nachts abstellen oder ausblenden könnte.

Es ist echt schlimm. Wir wohnen in der Nähe eines Berges, (größte Sandsteinhöhle Europas), der Infraschall reagiert bestimmt durch den Sandstein noch extremer.
Und wir leiden darunter.
SL

Wer von uns Schallopfern wünschte sich nicht auch eine Möglichkeit, die Dauerbeschallung auszublenden…
Leider wird das nicht gelingen, denn Infra- und Körperschall wirken auf den gesamten Organismus und Infraschall versetzt das Hirn pausenlos in einen Fluchtmodus, der uns wach hält.
Ob es bei den Anfangssymptomen bleibt ist auch fraglich.
Die große Sandsteinhöhle wird vermutlich den Schall ganz besonders verstärken.
Aber das hat wie üblich bei der Erstellung der Schallprognosen weder Projektierer noch die Genehmigungsbehörde interessiert.
Die Familie sollte von der Genehmigungsbehörde umgehend eine Beschwerdemessung fordern und sich anwaltlich beraten lassen. Nachtabschaltung und Drosselung von WEA sollten hier der erste Schritt sein!
Um einen ersten Nachweis zu erbringen und der Behörde die Dringlichkeit klar zu machen, empfiehlt sich eine Messung mit einem Messgerät, das preisgünstig zu mieten ist.
Mit Dank an Familie L. im Saarland für die Information. Alle guten Wünsche für eine Lösung und wenn es schlimmstenfalls ein Umzug sein sollte, der Mutter und Kindern die Stille zurückbringt…
JR