HE – Keine Tabus zählen – Genehmigungen gegen alle Regeln

Ideologie und Ignoranz der Darmstädter Genehmigungsbehörde erlauben die Zerstörung einer ganzen Region

Neun 200m hohe WEA rauben Anwohnern den Schlaf, quälen sie seit 1,5 Jahren mit Brustdruck und Atemnot, verursachen Nervosität, Unruhe, Hektik und Genervtheit

Lebensträume geplatzt, Garten und Haus entwertet, Pferde leiden ebenfalls unter Nervosität und Unruhe, geschützte Arten wie Mopfsfledermaus, Rotmilan, Schwarzstorch und Uhu hochgradig gefährdet, Denkmalschutz nicht berücksichtigt, Natur- und Landschaftsschutz missachtet

Genehmigungsbehörden haben offenbar die Lärmprognosen mit den Hendrickschen 3dB Aufschlägen berechnet…

Lesen Sie selbst, die meisten von Ihnen werden sich und ihre unerhörte Situation wiedererkennen:

“Ich möchte Ihnen mitteilen, daß auch wir (mein Mann und ich) Schallopfer geworden sind.

Wir wohnen in einer kulturhistorischen , Denkmälerbestückten reizvollen, bergigen Gegend am Ende des Spessarts, Anfang der Rhön, in der Nähe von Schlüchtern.
Vor etlichen Jahren haben wir unseren “Traum” geschaffen, Holzblockhaus und Wiesen am Haus für die Pferde, haben geschufftet und fast alles Geld investiert
und uns gefreut, so ein ruhiges Plätzchen in der Natur gefunden zu haben.

Damit ist seit 1 1/2 Jahren Schluß: ein Millionenschwerer Privatwaldbesitzer baute mit der Energiegesellschaft vor Ort (SynEnergie) neun 200m hohe ” Monster-Wildmühlen” in den historischen Wald, dort wo viele streng geschützte Arten wie Mopfsfledermaus etc., Rotmilan, Schwarzstorch und Uhu zu Hause sind.

Auch wurde der Denkmalsschutz nicht berücksichtigt (3-Burgen-Weg, Ullrich von Hutten-Pfad, Schloß Ramholz, Steckelsburg, Alte Burg), alles egal.
Wir haben mit 2 BI’s vor Ort fast 3 Jahre gekämpft, nichts zählt, alles wurde ignoriert.

Nun können wir oft nicht mehr schlafen da der Schall durch die Wände geht. Im Garten ist der Aufenthalt nur bedingt möglich,
wir haben Brustbeklemmungen, Herzrasen,sind sehr nervös und unruhig geworden und unsere Pferde leiden genauso- sind teilweise hektisch, genervt…

Teilweise hört man ein lautes Flatschen, besonders bei Nebel, der Schallpegel ist fast täglich da, ohne Unterbrechnung, im Gleichtakt, Tonhaltigkeit und Impulshaltigkeit vorhanden.

Das RP Darmstadt als Genehmigungsbehörde ignoriert unsere Anklagen, wir müßten hier sogar bis 48 dB nachts aushalten lt. Ihrer Aussage Nachts ist es normalerweise ganz still hier, umso schlimmer die Lärmbelästigung jetzt!!

Die Lärmprognosen stimmen in keinster Weise, da die Bergrücken und Senken usw. nicht berücksichtigt wurden, der Lärm ist teilweise, je nach Windrichtung, mehrere Kilometer weit zu hören.

Wir sind frustriert, geschockt, unsagbar traurig. Alles Schöne wurde hier zerstört.

Im Nachbarort (ein wunderschönes , idyllisches Tal) sowie in unserem Ort und im nächsten, angrenzenden, geht es den Menschen genauso, verzweifelt weil man nichts tun kann und alles, was man sich geschaffen hat ist zerstört (auch die vorher intakte Landschaft/Wald) durch den unsagbaren Lärm hier, den diese “Monster” oberhalb im Wald verursachen.”

BI und TH

In der Hoffnung, dass die vielen Betroffenen zwischen Spessart und Rhön gemeinsam vorgehen und der Genehmigungsbehörde eine umgehende Beschwerdemessung abverlangen, um dann zusammenzulegen und sich gleichzeitig an einen der kompetenten Anwälte zu wenden, die wir inzwischen zum Glück in der BRD haben.
Auch Test- bzw. eigene Messungen, dort wo die Schallbelastung am größten ist lassen sich viel leichter gemeinsam realisieren,
um ggf. eine Klage auf Nachtabschaltung und Drosselung der 9 Windriesen zu lancieren.

Holen Sie sich Ihren Traum und Ihre Gesundheit zurück, bevor es zu spät ist!
Mit den besten Wünschen für Erfolg nach Schlüchtern und Umgebung
JR

BY – Schallerkrankung – Flucht durch Wegzug als letzte Option

Hör-, Konzentrations- und massive Schlafstörungen, Tinnitus, Schwellungen im Gesicht, Schwindel, Kopfschmerzen –  zudem eine auffällige Häufung von Krebsfällen mit drei Todesfällen und drei Neuerkrankungen bei Anwohnern, die in Bachern in 1000 m Entfernung von WEA leben

Die Augsburger Allgemeine greift ein topaktuelles Thema auf, das von den meisten Medien peinlichst umgangen wird:
Schallerkrankungen wie VAD (Vibrationsakustische Erkrankung), WTS (Windturbinensyndrom) und andere, unter denen viele Anwohner der bald 30.000 Windkraftwerke in Deutschland leiden.
Unseren Mitstreitern, Johannes und Bernd, sei Dank für ihr unermüdliches Engagement bei der Aufklärung zu einer, aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen verschwiegenen und vertuschten Volkskrankheit in den ländlichen Räumen.
Dr. Johannes Mayer und Bernd Huhnt sind Teil des Teams zur Verfassungsbeschwerde – Art. 2 Abs. 2 GG – vor dem Bundesverfassungsgericht des Regionalverbandes Taunus e.V..
Die Vorträge von Dr. Johannes Mayer finden Sie hier, hier und hier.
JR

Windkraftgegner: Rotoren machen Menschen krank

Augsburger Allgemeine
02.12.2017

Während sich aktuell ein neuer Verein gegen einen Windpark im Allenberger Forst formiert, hat die BTG ein anderes Ziel: Nachtabschaltung der Anlagen im Blumenthaler Forst. Ein Mediziner spricht von gravierenden Beschwerden Von Christian Lichtenstern
[…]

Jetzt, wo die Windräder im Abstand von zum Teil unter 1000 Meter zur Wohnbebauung stehen, gehe es vorrangig darum, gegen die gesundheitlichen Auswirkungen des Windparks auf betroffene Menschen vorzugehen. Für Huhnt und Mayer gibt es dazu zwei Wege. Zunächst durch eine Lärmmessung des Landratsamtes. Das soll in absehbarer Zeit bei der Behörde beantragt werden. Liegen die Emissionen über den genehmigten Werten, müsste das Landrastamt selbst tätig werden und eine Nachtabschaltung (zwischen 22 und 6 Uhr) der Rotoren anordnen, sagt Huhnt. Wenn es nicht dazu kommt, könnte ein Anwohner dieses Ziel, also die Nachtabschaltung, auch durch eine Privatklage erreichen, sagt Huhnt. Es gebe mehrere vergleichbare Urteile in Deutschland.
Johannes Mayer, Allgemeinarzt mit Schwerpunkt Osteopathie sowie Gründer einer eigenen Hochschule für Osteopathie und Physiotherapie in Mannheim, zählt zwei aus seiner Sicht als Mediziner besondere Einzelfälle auf, die nach seiner Überzeugung durch die Inbetriebnahme der drei Windräder bei Bachern (Oktober 2015) und bei Laimering (Oktober 2016) hervorgerufen wurden. Fall eins: Ein 50-Jähriger aus Bachern (Stadt Friedberg), der knapp unter 1000 Meter von einem Windrad entfernt wohnte, sei vier Monate später schwer erkrankt. Symptome: Hör-, Konzentrations- und massive Schlafstörungen, Tinnitus, Schwellungen im Gesicht, Schwindel. Der Patient sei im Klinikum Augsburg intensiv untersucht worden – ohne eine Erklärung zu finden.Der Mann sei dann testweise drei Wochen weggezogen in zehn Kilometer Abstand zum Windpark. Die Beschwerden hätten sich dort erheblich verringert. Seit Oktober 2016 wohne der Mann dauerhaft in Kissing und habe seinen Bauernhof in Bachern verlassen. Dort gehe es ihm gut. Aber jedes Mal, wenn er am Wochenende auf seinen Bauernhof komme, würden innerhalb von einer Stunde die Beschwerden wieder auftrete, vor allem sichtbare Gesichtsschwellungen, Tinnitus und Kopfschmerzen, berichtet Johannes Mayer. Und in Kissing würden sie innerhalb von zwei Stunden wieder vollständig abklingen.
Fall zwei ist Bernd Huhnt selbst: Der Laimeringer bemerkte nahezu die gleichen Symptome seit Oktober 2016 wie der Bacherner und habe deshalb sein Haus bei 30 Prozent Wertverlust verkauft. Er zog ins Augsburger Zentrum. Dort seien die Schlafstörungen nach zwei Wochen komplett verschwunden, sagt Mayer: „Er ist also vom Land in die Stadt gezogen, um Ruhe zu finden.“

Der Arzt hat dazu neun Fragebogen an Bürger in Laimering und Rieden sowie zehn in Bachern verteilt, die über gesundheitliche Beschwerden klagten. Ergebnis seiner Auswertung: Vor Inbetriebnahme der Anlagen hätten die Teilnehmer der Befragung so gut wie keine Probleme gehabt. Sie seien „sehr gesund“ gewesen und gesünder als der Durchschnitt der Landbevölkerung. Seither seien die Beschwerden „drastisch angestiegen auf 50 bis 80 Prozent“. Viele der Betroffenen könnten im Urlaub viel besser schlafen. Mayer führt die Symptome auf Infraschall und Hörschall durch die Windräder zurück.

Im Ort Bachern gibt es laut Mayer noch eine andere medizinisch auffällige Häufung, und zwar von Krebsfällen. 2016 seien dort drei Menschen an Krebs gestorben und drei weitere daran erkrankt – alle sechs wohnten/wohnen 1000 Meter von den Windrädern entfernt und in unmittelbarer Nachbarschaft. Laut bayerischer Krebsstatistik sei diese Todesfallrate in Bachern doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Für Mayer ist das „überzufällig häufig“ und bedürfe einer „weiteren genauen Abklärung“.

Alles lesen!
Windkraftgegner: Rotoren machen Menschen krank – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Windkraftgegner-Rotoren-machen-Menschen-krank-id43412106.html

Link zu Bachern
https://de.wikipedia.org/wiki/Bachern

BY – Schallopfer: Umzug kann Leben retten und Arbeitsfähigkeit erhalten

Sechs Krebs-Erstdiagnosen und schwere Schall-Erkrankungen innerhalb weniger Monate –
Drei Todesfälle durch Krebs nach einem Jahr

Mit Dank für diesen Erfahrungsbericht!

Bayern – Kreis Aiching-Friedberg

Krankheitssymptome vier Monate nach Inbetriebnahme im Oktober 2015 von drei 200m hohen WEA in 1000, 1200 und 1400 m Entfernung:

Schlafstörungen – innere Unruhe, daraufhin erfolgte Krankschreibung  für zweieinhalb Wochen. Hinzu kamen Tinnitus beidseitig – Ohrenschmerzen – Kopfschmerzen – Ohren heiß und rot – Brennen und Stechen in Hals und Nacken – Konzentrationsstörungen – Bluthochdruck – geschwollenes Gesicht.
Direkter Nachbar litt ebenfalls unter Schlafstörungen und Tinnitus.

Fünf Monate nach Inbetriebnahme: Arbeitsunfall aufgrund von Konzentrationsstörungen, daraufhin Klinikaufenthalt in Augsburg ohne Ursachenfindung.
Anschließende weitere Ursachenforschung durch HNO-Arzt, Neurologen und Radiologen ohne Erfolg.

Sechs Erstdiagnosen zu Krebserkrankungen nach etwa 10 Monaten nach Inbetriebnahme der WEA
Ein Jahr nach Inbetriebnahme: Mutter erkrankt, Krebsdiagnose ein Monat später. Drei weitere Krebs-Erstdiagnosen bei direkten Nachbarn etwa zur gleichen Zeit.
Kurz danach noch zwei Erstdiagnosen zu Krebserkrankungen zweier Nachbarn in Hauptwindrichtung der WEA.
Anfang 2017, drei Monate nach Erkrankung, ein Jahr und vier Monate nach Inbetriebnahme der WEA: Drei Todesfälle unter den Krebspatienten.

Inzwischen klagen immer mehr Nachbarn und Anwohner über Ohrprobleme, Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Lesen Sie dazu auch den Bericht von Bernd Huhnt und den Artikel in der Augsburger Allgemeinen

Aufsichtspflichtverletzung der Gesundheitsbehörde Aichach


“Nachdem der LANDRAT aus Aichach -Friedberg vor Ort war und sein Bedauern ausdrückte, aber mit dem Hinweis, dass die Schallnachmessungen keinerlei Überschreitung der Grenzwerte ergeben haben, und er Ihm nicht helfen kann, hat Herr R. sich dann mit diesem Brief an das Gesundheitsamt Aichach gewendet. Nach einem Verwirrspiel, wie haben den Brief nicht erhalten und nochmaligem Zusenden als Einschreiben, kam dann nach fast 4 Monaten die Anwort vom Medizinaloberrat des Gesundheitsamtes Aichach. Diese Antwort ist eine Verhöhnung von uns Betroffenen und in unseren Augen eine Dienstpflichtsverletzung durch diese Behörde. Wir hätten erwartet das man Einblick in die umfangreichen medizinischen Untersuchungen verlangt. Aber es kam nur dieses Antwortschreiben. Es besteht nicht der Ansatz eines Interesses, einem Bürger, der unter den Auswirkungen von Hör -und Infraschall massivst leidet, zu helfen.”
Name der Redaktion bekannt

Amtszynismus

Lesen Sie dazu die folgende Korrespondenz zwischen dem Schall-Erkrankten und dem Staatlichen Gesundheitsamt Aichach.
Falls Ihnen die Inhalte bekannt vorkommen, hier finden Sie eine entsprechende Korrespondenz aus Baden-Württemberg zwischen Familie Eck und dem Amtsarzt des Landkreises Ostalbkreis.
Familie Eck hat ihr Zuhause ebenfalls mit großen Verlusten fluchtartig verlassen und ist inzwischen in einer windkraftfreien Stadt in der Umgebung wieder gesundet und die Kinder können in der Schule nun wieder mithalten und Erfolge verbuchen.
JR

Bericht von G.

Antwort des Amtes Aichach:

BY – Windkraft first – Bittere Erfahrungen im Windwahnland Deutschland

Die Gesundheit der Anwohner von WEA nicht zählt


Bayern – Kreis Aichach-Friedberg

Vom Herzrasen – Blutdruckanstieg, starkes Schwitzen, Magen und Darm-Symptome –  Schlafentzug mit Schlafunterbrechung alle 2 Std. – Nervosität – Kopf im Fluchtmodus bis zur gefährlichen Immunschwächeerkrankung “Kopfroseose” durch Zoster-Viren

Krank und vertrieben, dazu hoher Geldverlust – Ein Erfahrungsbericht aus dem bayrischen Laimering

Mitte 2014 erfuhren wir in Laimering per Zufall, dass in Laimering im Blumenthaler Forst Windräder geplant seien.

Ich selbst, als überzeugter Energiesparer mit Niederenergieholzhaus mit Pelletheizung, Solar und Photovoltaik mit Batteriespeicher im Haus, begrüßte zuerst diese Information.
Aus Unwissenheit, denn ich hatte keine Ahnung was es bedeutete. Nach Recherchen im Internet auf Windwahn fiel es mir aber wie Schuppen von den Augen.

Probeschlafen
Ich fuhr zu einem Freund der schon länger über Windräder nahe seinem Haus berichtete und Gesundheitsprobleme beklagte. Er selbst ist weggezogen wegen massivster Gesundheitsproblem der ganzen Familie.
Nach zwei Nächten in seinem alten Haus bei Windstärke 4-6 wurde mir bewusst, ich bin einer diese 30% aller Menschen die auf Hör und Infraschall sensibel regagieren. Herzrasen, Blutdruck ansteigen, starkes Schwitzen und im Magen / Darm beginnt es zu blubbern und blähen. An Schlaf war garnicht mehr zu denken. Hohe Anspannung über die ganze Nacht solange der Wind so stark blies.

Mir war klar es muss was passiern. 60 Personen schlossen sich zur btg-bayern.de zusammen.
Der Versuch eine gütlichen Einigung (Abstand 1500) mit dem Betreiber, Energiebauern aus Sielenbach, zu erlangen schlug fehl.
Der Weg über das Gericht kostet uns ca.  60.000 Euro und wurde verloren. Unterstützung aus Politik und Behörden? Fehlanzeige! Eher das Gegenteil war der Fall!

Nach nur 4 Monaten Betrieb der Windräder, traten alle oben beschrieben Krankheitsbilder massiv zu Tage. In keiner Nacht mit Windradbetrieb konnte ich mehr durchschlafen. Ca. alle 2 Std. bin ich aufgewacht, nervös und mein Kopf “im Volllastbetrieb”.
Mir war klar das ich dort (Abstand von WEA zum Wohnhaus 1200m) nicht wohnen bleiben konnte.

Fazit:

Ich war finanziell in der Lage weg zu ziehen und habe das getan, um mein Leben zu retten.

In der Umzugsphase trat dann noch eine Gürtelrose im Kopf auf. Die Gürtelrose ist eine Stresserkrankung. Ich bin heute froh das ich noch lebe.
Nach nur 1 Woche konnte ich wieder durchschlafen 6-8 Std. lang.

In Laimering wohnen nun mehrere Leute, die heute auch Gesundheitsproblem haben, die aber finanziell nicht in der Lage sind weg zuziehen.

Der Landrat und das Gesungheitsamt sagen dazu: “Wir können Ihnen nicht helfen, denn die Richtwerte für Hörschall werden eingehalten. Infraschall wird nicht gemessen”.
Soviel zu Behörden und CSU Politikern.
B.H.

SH – Flucht aus dem Garten ins Haus

Entspannung unter Dröhnen auch dort nicht mehr möglich

Als „Flüstermühlen“ wurden ihnen die Windräder angekündigt – und nun das: „Es klingt wie ein rhythmisches Dröhnen, ein gleichmäßiges, dumpfes Brummen“, beschreibt Sabine Höhl das Geräusch. „Als würde ein Flugzeug kommen.“

Zehn Rotoren ragen knapp einen Kilometer Luftlinie von ihrem Haus in Holtsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) entfernt in die Höhe.
Knapp ein Jahr, nachdem sie ihren Neubau in der ländlichen Gegend bezogen hatten, wurde die Anlage in Betrieb genommen.
Manfred Höhl erinnert sich noch genau an seine ersten Gedanken, als ihm deren Klang zu Ohren kam: „Das darf doch nicht wahr sein.“ Sie riefen sofort beim Betreiber und beim Bürgermeister an, schrieben Stellungnahmen, suchten Rat und eine Lösung. „Zunächst haben sie sich auch Mühe gegeben, sind vorbeigekommen und haben Messungen gemacht – aber die Dezibelwerte waren meist niedrig. ,Ist doch alles im Rahmen’, hieß es dann.“ ‘

Doch das ist es für viele Anwohner im Ortsteil Harfe überhaupt nicht. „Man schläft nicht durch, hat Kopfschmerzen, ist am Tag total fertig und bei der Arbeit nicht leistungsfähig“, schildert seine Frau Sabine. Auch nach der Arbeit könne man zu Hause nicht entspannen, weil das Dröhnen einen zermürbe. „Nach einer Stunde Gartenarbeit muss ich reingehen, weil ich das Geräusch nicht mehr ertrage“, schildert die 56-Jährige.

Bei winterlichem Nieselwetter sei es am schlimmsten – dann werde der Schall offenbar besonders gut übertragen. Was das Ehepaar Höhl und ihre Nachbarin Ute Mohr besonders ärgert: „Manche im Ort belächeln uns.

Das Thema spaltet so ein Dorf, gerade, wenn manche sogar finanziell am Windpark beteiligt sind.“ Eines ist für das Ehepaar Höhl nach knapp sechs Jahren Lärmkampf klar: „Heute würden wir hier nicht bauen. Wir haben das unterschätzt.“

Was sagt der Psychologe zum Thema “Auswirkung von Lärm auf Menschen”?

Geräuschempfindlichkeit : Psychologe im Interview:

„Lärm wird unterschätzt“

vom 10. Dezember 2017
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Psychologe Professor Wolfgang Ellermeier über die Auswirkungen von lauter Umgebung auf Menschen
– Quelle: https://www.shz.de/18542886 ©2017

Herr Ellermeier, was passiert im Körper, wenn man ständig Lärm ausgesetzt ist?

Lärm von hoher Intensität löst eine Stressreaktion aus, die unter anderem ein Zusammenziehen der Blutgefäße bewirkt, eine Art kurzfristige Blutdruckerhöhung. Der Körper gewöhnt sich jedoch nicht an den Lärm, vielmehr wird diese Reaktion stärker, wenn man gehäuft solchem Lärm ausgesetzt ist und man reagiert auf die Dauer noch empfindlicher darauf. Auf lange Sicht ergibt sich daraus ein höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Das haben Untersuchungen belegt.

In Berliner Krankenhäusern hat man schon vor rund zehn Jahren Herzinfarkt-Patienten verglichen mit anderen Patienten, die in der Unfallchirurgie etwa wegen eines Beinbruchs eingeliefert wurden. Mithilfe der Adressen hat man dann ermittelt, unter welcher Lärmbelastung die Menschen leiden. Man stellte fest, dass die Herzinfarktpatienten im Durchschnitt mehr Verkehrslärm ausgesetzt waren. Also: Wenn Sie an einer sehr lauten Straße wohnen, schlafen Sie vermutlich nicht nur schlecht, es erhöht sich auch das Risiko, eines Tages ein Herz-Kreislauf-Problem zu bekommen

[…]

Alles lesen:
https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/psychologe-im-interview-laerm-wird-unterschaetzt-id18542886.html

Mit Dank an Frank für die Info!

SH – Infraschall macht krank – das wissen wir jetzt!

Durch welche Anlagen werden Sie gestört, z.B. WEA, LWP, Kühlaggregate o.a.:

WEA in 2 Windparks

Ggf. Aufzählung mehrerer Anlagen wie z.B. WEA, z.B. x WEA von Höhe x, x MW und Modelle, falls bekannt, z.B. 6 WEA Enercon 82, x MW und 10 Vestas 110, 150 m hoch in 2 verschiedenen Wind“parks“:

Es sind so ca. zwanzig Windräder, die sich in unserem direkten Umkreis befinden.
Es sind alles hohe Windkraftanlagen, sie beschallen uns von zwei Windparks. (Ort der Red. bekannt)

Wann wurden die Anlagen aufgebaut, z.B. Datum, vor ca. 3 Monaten o.ä.:

Ca. vor zwei Jahren.

Seit wann erleben Sie die WEA, z.B. durch Inbetriebnahme der Anlagen – Zuzug in die Region o.ä.:

Seit 2013 / Inbetriebnahme

Welche Personen sind betroffen, ggf. Auflistung:

a) Kinder: mein Sohn 4 Jahre , mein Sohn 6 Jahre, meine Tochter 14 Jahre
b) Vater : mein Mann ist auch betroffen
c) Mutter : ich habe diverse Probleme

Wann sind erste Störungen aufgetreten, z.B. x Wochen, Monate, Jahre nach Inbetriebnahme:

Ca. 4-8 Wochen nach Inbetriebnahme fing alles an.

Welche Familienmitglieder sind/waren betroffen:

Alle

Welche Störungen treten auf? Bitte zählen Sie Ihre Beeinträchtigungen bzw. Ihre Krankheitssymptome auf, ggf. mit Chronologie:

Kinder:
Meine Kinder kommen abends nicht mehr zu Ruhe, haben starke Probleme mit dem Einschlafen,
Nachts stehen meine Kinder mehrmals auf, um auf die Toilette zu gehen oder sie sind unruhig.
Morgens sind sie müde und haben teilweise Ränder unter den Augen, zudem sind sie empfindlich was ihr Gemüt angeht und sehr weinerlich.

Vater:
Mein Mann hat starke Stimmungsschwankungen ( depressiv , aggressiv , antriebslos , müde) , Schlafprobleme,
Er schläft nur noch mit Hilfe von Medikamenten, all das hatte er vorher nicht.

Mutter:
Ich leide unter Schlafproblemen, bin tagsüber todmüde und komme in der Nacht nicht zur Ruhe,
Ich habe Bluthochdruck bekommen und muss Tabletten dafür nehmen, vorher hatte ich niedrigen Blutdruck.
Ich bin sehr launisch geworden, was ich vorher nie war, bin oft den Tränen nahe, obwohl ich vorher für jeden Spaß zu haben war.

Mutter und Tochter (Teenager):
Meine Tochter und ich haben zudem auch noch Menstruationsprobleme bekommen (häufige Blutungen).

Ganze Familie:
Alle klagen öfter über Kopfschmerzen.

Haben Sie sich medizinische Hilfe gesucht:

Ja das haben wir – mein Mann ist in neurologischer Behandlung und ich bin öfter beim Hausarzt und demnächst beim Facharzt für Umweltmedizin.

Falls ja, bei welchen Fachrichtungen, Institutionen:

Neurologie, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin (demnächst)

Wurde Ihnen geholfen:

Die Ärzte nehmen einen oft nicht ernst, bis auf einige wenige.

Wodurch wurde Ihnen geholfen, ggf. Auflistung von Medikamenten gegen/für Erkrankung x, y und z, z.B. Bluthochdruck, Schwindel, Schlafstörungen etc.:

Ich bekomme Ramipril gegen Bluthochdruck, mein Mann bekommt Schlaftabletten.

Was belastet Sie/ worunter leiden Sie am meisten, wenn Sie an Ihre Situation denken:

Unter der Hilflosigkeit, dem Gefühl allein zu sein und nicht ernst genommen zu werden.

Flüchten Sie aus Ihrem Haus, falls ja, wie oft, wie lange:

Das ist uns finanziell leider nicht möglich.

Gelingt es Ihnen sich zu erholen, falls ja unter welchen Umständen und nach welcher Erholungszeit fühlen Sie sich besser, verschwinden welche Symptome:

Wir waren zwei Tage lang mitten in Köln im Hotel. Da habe ich geschlafen wie ein Baby und mein Mann auch.

Konnten Sie die zuständigen Genehmigungsbehörden oder die Betreiber der Anlage(n) auf das Problem aufmerksam machen und um Abhilfe bitten? Wurden Sie unterstützt?

Kein Stück !!! Die wollen davon nichts wissen.

Wurde Ihnen ein Angebot durch den Betreiber gemacht?

Nein

Haben Sie Schallmessungen gemacht oder machen lassen?

Das hätten wir gerne getan!! Aber die finanziellen Mittel sind dafür nicht da.

Haben Sie sich anwaltliche Hilfe gesucht?

Das wollen wir jetzt versuchen

Haben Sie daran gedacht, wegzuziehen und Ihr Haus zu verkaufen/vermieten?

Das versuchen wir jetzt seit fast zwei Jahren

Ist Ihnen der Verkauf / die Vermietung gelungen, falls ja, ggf. mit welchen Wertverlusten in % in welchem Zeitraum:

Wir müssen ständig mit dem Kaufpreis runter gehen, da niemand im Windpark wohnen möchte.

Gibt es einen wichtigen Satz, den Sie anderen Betroffenen mitgeben oder eine Erfahrung, die Sie teilen möchten?

Nicht an Einbildung denken, wenn solche Symptome auftreten sollten!
Infraschall macht krank – das wissen wir jetzt!!!

SH – 10 Anlagen in 800 Meter Entfernung sind viel zu laut

Zur Situation der Familie Kirchhof hinter dem Leserbrief:

Wir haben 10 Anlagen (3 x 180 m, 7 x 150 m Gesamthöhe) ab ca. 800m Entfernung zu unserem Wohnhaus. Alles Re-Power-Modelle (dann Senvion).
Jede Anlage mit einem Rotordurchmesser von 114 m und 3,2 MW Nennleistung.

Die uns am nächsten stehende Anlage ist 180 m hoch. Hier ein Video, um die optischen und akustischen Eindrücke bei Tag und bei Nacht (Winter) zu verdeutlichen.
Zweite – vierte Einstellung habe ich vor unserer Haustür gefilmt, die zweite mit Zoom. Vor allem die Nachteinstellung demonstriert den Lärm ganz gut.

Susanne Kirchhof

Zur Verdeutlichung der Lage von Wohnhaus und den 10 benachbarten Windkraftwerken siehe Lageplan:

SH – Nach dem Repowering

Schlafstörungen – Ohrrauschen – Herzprobleme in Schleswig-Holstein

Mit Dank an Hans Ulrich Schroeder, BLS Regionalgruppe S-H!

In 2013 wurden in Bokel/Ellerdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde im Osten Schleswig-Holsteins 11 dreizehn Jahre alte WKA abgebaut und durch 6 WKA von 150 m Höhe “repowert”.
Die Windindustriezone Bokel/Ellerdorf ist 5 km von Groß Vollstedt, dem Wohnort von Hans Ulrich Schroeder entfernt.
Hier sein Erfahrungsbericht aus dem ehemaligen Land der Horizonte:

Tinnitus
2014 – Bereits seit Längerem in diesem Jahr habe ich ein über Stunden andauerndes Rauschen in beiden Ohren und im Kopf, ein Gefühl das mir bis dahin fremd war.
Der Hausarzt hat keine Erklärung für das Auftreten dieses Tinnitus.

Schlafstörungen
Parallel leide ich seit der Inbetrienahme der repowerten WKA zunehmend unter Schlafstörungen:
a.) Einschlafstörungen
b.) Durchschlafstörungen, d.h. ich schlafe sofort ein, wache nach kurzer Zeit “leicht verstört” wieder auf und kann lange
nicht wieder einschlafen.
c.) Danach drei bis vier Stunden Wachliegen. Damit ist die Nacht zuende…

Die Folge von a) bis c) zeigt sich meist in bleiernder erschöpfter Tagesmüdigkeit, der ich durch erneute Schlafbemühungen bei Tage unbedingt Rechnung tragen muß.

Herzdruck, Schmerzen und Angstgefühle
Im März dieses Jahres mußte ich mich “5 vor 12” einer Herz-OP unterziehen. 3 Stents eingesetzt in Reihe in die große Herzvorderwandarterie machte mich wieder vollkommen leistungsfähig. Keine Beschwerden über Monate.

Das änderte sich vor einigen Wochen. Schleichend und nur temporär, aber sich leider verstärkend treten wieder Druck und Schmerzen nebst leichter Angstgefühle im Brustraum auf. Eine kürzlich duchgeführte kardiologische Kontrolluntersuchung förderte schulmäßig diagnostisch nichts zutage, dass im Zusammenhang mit den Beschwerden stehen könnte.

Einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten der o.g. Symptome und Windrichtung und Windstärke kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennen.

Schlechte Aussichten für die Zukunft

Das Wissen um weitere, teils schon existente, teils in näherer Zukunft realisierte ca 31 WKW im Abstand von bis zu 10 km zu meinem Wohnsitz machen das Leben hier nicht lustiger.
Eine bittere Erkenntnis mit fast 80 jahren…

Hans Ulrich Schroeder

SH – Warnung vor dem Umzug aufs Land

Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Leistungsabfall an dröhnenden, brummenden “Flüstermühlen”

Flucht aus dem Garten ins Haus – Entspannung unter Dröhnen auch dort nicht mehr möglich

Als „Flüstermühlen“ wurden ihnen die Windräder angekündigt – und nun das: „Es klingt wie ein rhythmisches Dröhnen, ein gleichmäßiges, dumpfes Brummen“, beschreibt Sabine Höhl das Geräusch. „Als würde ein Flugzeug kommen.“

Zehn Rotoren ragen knapp einen Kilometer Luftlinie von ihrem Haus in Holtsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) entfernt in die Höhe.
Knapp ein Jahr, nachdem sie ihren Neubau in der ländlichen Gegend bezogen hatten, wurde die Anlage in Betrieb genommen.
Manfred Höhl erinnert sich noch genau an seine ersten Gedanken, als ihm deren Klang zu Ohren kam: „Das darf doch nicht wahr sein.“ Sie riefen sofort beim Betreiber und beim Bürgermeister an, schrieben Stellungnahmen, suchten Rat und eine Lösung. „Zunächst haben sie sich auch Mühe gegeben, sind vorbeigekommen und haben Messungen gemacht – aber die Dezibelwerte waren meist niedrig. ,Ist doch alles im Rahmen’, hieß es dann.“ ‘

Doch das ist es für viele Anwohner im Ortsteil Harfe überhaupt nicht. „Man schläft nicht durch, hat Kopfschmerzen, ist am Tag total fertig und bei der Arbeit nicht leistungsfähig“, schildert seine Frau Sabine. Auch nach der Arbeit könne man zu Hause nicht entspannen, weil das Dröhnen einen zermürbe. „Nach einer Stunde Gartenarbeit muss ich reingehen, weil ich das Geräusch nicht mehr ertrage“, schildert die 56-Jährige.

Bei winterlichem Nieselwetter sei es am schlimmsten – dann werde der Schall offenbar besonders gut übertragen. Was das Ehepaar Höhl und ihre Nachbarin Ute Mohr besonders ärgert: „Manche im Ort belächeln uns.

Das Thema spaltet so ein Dorf, gerade, wenn manche sogar finanziell am Windpark beteiligt sind.“ Eines ist für das Ehepaar Höhl nach knapp sechs Jahren Lärmkampf klar: „Heute würden wir hier nicht bauen. Wir haben das unterschätzt.“

Was sagt der Psychologe zum Thema “Auswirkung von Lärm auf Menschen”?

Geräuschempfindlichkeit : Psychologe im Interview:

„Lärm wird unterschätzt“

vom 10. Dezember 2017
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Psychologe Professor Wolfgang Ellermeier über die Auswirkungen von lauter Umgebung auf Menschen
– Quelle: https://www.shz.de/18542886 ©2017

Herr Ellermeier, was passiert im Körper, wenn man ständig Lärm ausgesetzt ist?

Lärm von hoher Intensität löst eine Stressreaktion aus, die unter anderem ein Zusammenziehen der Blutgefäße bewirkt, eine Art kurzfristige Blutdruckerhöhung. Der Körper gewöhnt sich jedoch nicht an den Lärm, vielmehr wird diese Reaktion stärker, wenn man gehäuft solchem Lärm ausgesetzt ist und man reagiert auf die Dauer noch empfindlicher darauf. Auf lange Sicht ergibt sich daraus ein höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Das haben Untersuchungen belegt.

In Berliner Krankenhäusern hat man schon vor rund zehn Jahren Herzinfarkt-Patienten verglichen mit anderen Patienten, die in der Unfallchirurgie etwa wegen eines Beinbruchs eingeliefert wurden. Mithilfe der Adressen hat man dann ermittelt, unter welcher Lärmbelastung die Menschen leiden. Man stellte fest, dass die Herzinfarktpatienten im Durchschnitt mehr Verkehrslärm ausgesetzt waren. Also: Wenn Sie an einer sehr lauten Straße wohnen, schlafen Sie vermutlich nicht nur schlecht, es erhöht sich auch das Risiko, eines Tages ein Herz-Kreislauf-Problem zu bekommen

[…]

Alles lesen:
https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/psychologe-im-interview-laerm-wird-unterschaetzt-id18542886.html

Mit Dank an Frank für die Info!